Walter Wittek
| 1943 | geboren in Schoppinitz O/S |
|---|---|
| 1962–68 | Studium Akademie der Bildenden Künste, Nürnberg, Meisterschüler |
| 1969–72 | freischaffend in Düsseldorf |
| 1972–79 | Atelier in Hildesheim |
| 1975–78 | Lehrtätigkeit an der FHS Hildesheim |
| seit 1979 | freischaffend in Vreden |
Walter Witteks Spannring für Niessing von 1979 ist längst ein Klassiker. Die Entwurfsidee entstand zufällig bei der Entwicklung einer ringförmigen Skulptur. Der Bildhauer Wittek sieht in dem Spannring eine „Skulptur an der Hand“. Seine neueste Variante hat an den Enden der Ringschiene einen runden Abschluss. Auch die Erfindung des „Champagner-Goldes“ ist einem Zufall geschuldet. Beim Hämmern auf einen Rest Platinblech entstand eine reizvolle Oberfläche. Die beiden Armreife „Champagner-Gold“ und „Platin W.W.“ weisen ca. 100 000 Punzierungen auf, die von Hand geschlagen werden. Im prickelnden Spiel von Licht und Schatten erscheint die Farbe des Feingoldes lebendig und intensiv. Das Platin bekommt einen sanften, weichen Schimmer. Walter Wittek erhielt für seine Entwürfe zahlreiche Preise, u.a. 1985 den Bayerischen Staatspreis, 1999 den Spezial Prize Biennale in Toyamura, Japan, sowie den Busse Longlife Design Award. Seine Werke sind in Museen auf der ganzen Welt vertreten.

