KIRSCHBLÜTEN

Ring „Barock“ von Bernhard Hiroshi Simon.
Die Leipziger Schmuckgalerie Mangold hat GestalterInnen eingeladen, die aus ihrer japanischen Heimat zur Ausbildung nach Europa kamen – und blieben. Unter dem Titel „Kirschblüten“ zeigt eine Ausstellung vom 18. Mai bis 17. Juli 2010, wie befruchtend und inspirierend die kulturellen Einflüsse beider Kontinente zusammen wirken können.
Bernhard Hiroshi Simon ist durch seine japanische Mutter mit Japan verwurzelt. Er studierte Kunstwissenschaft und Geschichte und absolvierte 2010 an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim bei Professor Dobler sein Studium als Metallgestalter. Buntes Wegwerfglas fasst Simon wie Juwelen. So entstehen Ringe und Ketten, die zum Teil wie „Austern“ wirken.

Ohrschmuck „Knospe“ von Kazuko Nishibayashi.
Kazuko Nishibayashi hat am Woman´s College of Fine Arts in Tokyo studiert und kam 1989 an die Fachhochschule für Gestaltung in Pforzheim, wo sie zwei Jahre lang als Gasthörerin dem Studiengang Schmuckdesign beiwohnte. Jetzt betreibt sie in Düsseldorf ein eigenes Atelier.

Keramikschalen von Yasuyo Nishida.
Yasyo Nishida studierte Keramik an der Musashina Art Universität in Tokyo. Heute lebt und arbeitet sie in Tschechien. Skulpturale Gefäße, Vasen und Schalen aus wunderbar bearbeitetem Porzellan präsentiert sie zusammen mit ihrem Lebensgefährten Vladimir Groh.
In der Ausstellung sind noch zu sehen Schmuck von Yoko Shimizu, Dozentin an der Alchimia in Florenz, sowie Rakugan-Broschen von Inou Beru, Studentin an der Fachhochschule Düsseldorf.
Kirschblüten – Schmuck und Gefäß aus Japan. Schmuckgalerie Mangold, Thomaskirchhof 17, 04109 Leipzig, 18. Mai – 17. Juli 2010, Mo–Fr 12–19, Sa 11–18 Uhr. www.galerie-mangold.de



