Gemeinsame Seiten

Halsschmuck „Rügen“ von Stephanie Jendis. Horn, Rubin, Silber. 2010.
Die Galerie Pilartz zeigt vom 29. Mai bis 17. Juli 2010 Schmuck von Stephanie Jendis und Julie Mollenhauer. Beide Künstlerinnen sind in Göttingen geboren und haben vor etwa zehn Jahren die gemeinsamen Seiten ihres Schmucks entdeckt. Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass sie an renommierten Schulen studiert und zahlreiche Stipendien erhalten haben.

Ohrschmuck von Stephanie Jendis aus Büffelhorn und Koralle, 2009.

Armschmuck „Hirschjagd“ von Stephanie Jendis.
Stephanie Jendis hat das Schmuck-Machen an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim gelernt und lebt heute in Berlin. Sie kombiniert in ihren Arbeiten oft ungewöhnliche Materialien wie zum Beispiel eine Fahrradklingel mit Edelsteinen – sie interessiert sich für Gegensätze. Ihre Stücke reichen von bunt und prächtig bis dunkel und sonderbar.

Julie Mollenhauer: Kette aus Bernstein, Gold, Emaille.

Armband oder Halsschmuck von Julie Mollenhauer. Glasperlen, schwarze Diamanten. 2010.
Julie Mollenhauer studierte an der Rietveld Akademie in Amsterdam, wo sie auch lebt. Sie arbeitet gerne mit antiken Glasperlen, die sie in einfacher klassischer Form aneinanderreiht. Bevorzugt fertigt die Künstlerin Armbänder, weil diese sich besonders gut mit dem Körper bewegen und drehen. Häufig besteht Julie Mollenhauers Schmuck aus zwei Hälften, die durch kontrastierende Farben oder Materialien entstehen.
Eröffnung 29. Mai 2010, 12–16 Uhr, Ausstellungsdauer bis 17. Juli 2010, Di–Fr 12–18 Uhr, Sa 12–16 Uhr. Galerie Pilartz, Zeughausstraße 10. www.pilartz.com



