SchmuckKultour im Museum / Online Magazine

SchmuckKultour im Museum

September 30, 2009 Brühl

Designer, Referenten und Veranstalter im Max Ernst Museum, Brühl: André Ribeiro, Jörg Gellner, Monika Seitter, Thomas Nünning (Niessing), Fabia Hild, Martina Etti (Nomos), Ulla Kaufmann, Carl Dau, Aglaja Stirn (verdeckt), Beatrice Hild, Georg Spreng, Wolfgang Hild und Reinhold Ludwig.

Zu einem gemeinsamen Kulturabend im Max Ernst Museum, Brühl, hatten Juwelier Hild, Bonn, und die Schmuckräume Kaufhold, Köln, am 8. September 2009 eingeladen. 450 Kunden der beiden Juwelier sowie die Designer und Repräsentanten führender deutscher Manufakturen waren der Einladung gefolgt. Dr. med. Aglaja Stirn, Leiterin der Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Frankfurt, referierte über psychologische und soziologische Schmuckaspekte. Reinhold Ludwig, Art Aurea, zeigte die Entwicklung des modernen Schmuckdesigns seit der Arts-and-Crafts-Bewegung bis zur Gegenwart auf – als konzentrierte Zusammenfassung des Buches „Schmuck-Design der Moderne“. Alle Mitarbeiterinnen der beiden Juweliershäuser sowie Beatrice und Fabia Hild trugen ausgewählte Schmuckstücke ihrer Designer und Manufakturen.

Dr. med. Aglaja Stirn, Leiterin der Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Frankfurt, präsentierte psychologische und soziologische Schmuckaspekte.

Schmuck als Element der Moderne in Kunst und Kultur. Das Thema von Reinhold Ludwig.

Die Juweliersfamilie Hild mit ihren Mitarbeiterinnen in Köln und Bonn.

Gespräche über Schmuck im Max Ernst Museum in Brühl.

450 an modernem Schmuck interessierte Besucher waren der Einladung von Juwelier Hild, Bonn, und Schmuckräume Kaufhold, Köln, gefolgt.

Wolfgang Hild machte in seine Begrüßung die Positionierung der beiden Geschäfte deutlich: „Erstens stellt ein Museum der Moderne den passenden Rahmen dar, unser Konzept deutlich zu machen, das wir auf ähnliche Weise bei Hild in Bonn und in den Schmuckräumen Kaufhold in Köln seit langem verfolgen: Schmuck in der Tradition der Moderne, Schmuck als Kultur. Zweitens liegt Brühl zwischen Bonn und Köln. Womit wir uns alle in der räumlichen Mitte begegnen, auf neutralem Terrain, unsere Kunden von Hild, Bonn, und von Kaufhold, Köln. Der dritte Grund ist, dass inzwischen schon mehr als ein Jahr vergangen ist, dass meine Tochter Fabia die Schmuckräume Kaufhold leitet. Darauf sind wir, meine Frau Beatrice und ich, stolz und möchten dies heute mit Ihnen feiern.“

Fabia Hild war es vorbehalten, die Referenten vorzustellen und auf den Höhepunkt des Abends, die Verlosung von „14 wunderbaren Schmuckstücken“ hinzuweisen. Allein das riesige Interesse von über 400 Kunden – mehr konnten aus Platzgründen leider nicht teilnehmen – zeigte, welches Potential die Schmuckbranche hat, wenn sie ihre vielschichtige Kultur sichtbar macht.

SCHMUCK-DESIGN DER MODERNE IN AUGSBURG

Dass dies nicht nur zwischen Köln und Bonn möglich ist, sondern auch anderswo zeigt die nächste Veranstaltung zum Thema „Schmuck-Design der Moderne“ in Augsburg. Hier laden Bauer & Bauer sowie Erich Zimmermann und Gitta Pielcke ihre Kunden zur Buchpräsentation in die Buchhandlung Rieger + Kranzfelder ein.