Laurenz Stockner / Objekte

Laurenz Stockner

1971 Geboren in Brixen, Italien
1986–1996 Ausbildung und Gesellenzeit als Schlosser, Brixen
1996–1998 Goldschmiedeschule Le Arti Orafe, Florenz
1999 Goldschmiedepraktikum bei Manfred Bischoff in der Toskana, Italien
2000 Sommerakademie, Salzburg
2001–2003 Kunstschmied bei Robert Condin, Tramin
Seit 2003 Eigene Werkstatt, St. Andrä, Brixen

Dem Wohlklang des Begriffs Schale entsprechend, gestaltet Laurenz Stockner seine Objekte. Die Gefäße sind ausgewogen und natürlich schön. Vor der Formgebung verhüttet Stockner überwiegend einheimisches Zementkupfer aus dem Bergwerk Prettau in einem selbstgebauten Schmelzofen. Bis sein Kupferblech gebrauchsfertig ist vergehen Wochen. Dann treibt und schmiedet er präzise Halbkugeln und geht dabei bis an die Grenzen des Materials. Leichte Berührungen versetzen die extrem dünnwandigen Schalen in Schwingung. Kontrastiert werden die sensiblen Objekte durch die rissige und kraftvoll gefärbte Oberfläche. Seit 2000 stellt Stockner regelmäßig aus und erhielt wichtige Auszeichnungen: 2005 den internationalen südtiroler Handwerkspreis, 2007 den bayerischen Staatspreis und 2009 den Grassipreis.

Laurenz-stockner_portrait

Erhältlich Bei

Land:
www.laurenz.it
Laurenz-stockner_schale_2
Schale
Tombak, getrieben. Durchmesser 48 cm.
Das Urbild für Bewahren und Abgeben, jedes Mal ein Unikat.
Laurenz-stockner_schale_3
Schale
Heimisches Kupfer, verhüttet, geschmiedet und getrieben. Durchmesser 27 cm.
Feuer und Kraft sind vereint, verewigt und wirken.
Alle Fotos: Jürgen Eheim