Katja Stelz / Objekte

Katja Stelz

1960 Geboren in Buir bei Köln
1981–1983 Lehre zur Handweberin und Gesellenprüfung in Wangen/Allgäu und Siegen
1984–1987 Werkstatt im „Atelierhof Alexanderstraße“, Bremen
1985–1987 Studium Textildesign, FH Hannover
1992–1999 Eigene Werkstatt in Osnabrück
Seit 2002 Eigene Werkstatt in Palingen

Decken und Kissen sind in unserer Alltagskultur tägliche Begleiter. Sie berühren uns direkt und sinnlich. Katja Stelz, Handweberin mit Liebe zum Detail, verbindet traditionelle Webarten mit zeitgemäßer Ästhetik. Zuerst wählt sie für ein Modell das passende Maß, das Garn und die Bindungstechnik aus. Anschließend webt sie Textilien mit unterschiedlichem Ausdruck: kontrastreich, mit kräftiger Farbgebung oder tonig und harmonisch. Dem Gebrauch entsprechend verwendet die Handweberin für flache Sitzkissen durables Ziegenhaar, Leinen und Wolle. Ihre Wolldecken in der Technik des Flechtköpers gearbeitet, zeigen das Zusammenspiel feiner Farbnuancen. Luftige Decken in Waffelpique gewebt, wärmen mit weichem Kammgarn und wirken durch das regelmäßige Relief der Gewebestruktur. Katja Stelz hat die Weberei für den Gebrauch in modernem Ambiente weiterentwickelt. Seit 2004 stellt sie ihre anschmiegsamen Werke regelmäßig aus, so auch auf der Grassimesse Leipzig.

Portrait_katja-stelz
www.katja-stelz.de
Katja-stelz_wolldecke-bond
Wolldecke bond
Flechtkörper, Kette und Schuss: reine Schurwolle. 150 x 210cm.
Abstrakte Kunst, die Menschen wärmt und Möbel schmückt.
Katja-stelz_3
Wolldecke moneypenny
Waffelpique, Kette und Schuss: reine Schurwolle. 150 x 210cm.
Unbunt, jedoch sinnlich durch ausgeprägte Haptik.
Alle Fotos: Max Reinhard